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Doraku-Dojo - unser Verband

Der Verband doraku-dojo wurde am 01.01.2002 von Bernhard Martin, Robert Frank und Rainer Viehbeck gegründet. Es haben sich dabei die Dojos Krailling, Gräfelfing und Haag zusammengeschlossen. Diese bestanden zu diesem Zeitpunkt zum Teil bereits seit über 30 Jahren und waren schon immer inhaltlich und persönlich eng miteinander verbunden. Im Sommer 2003 hat sich das Dojo Nußdorf, unter Leitung von Thorsten Stark, dem doraku-dojo angeschlossen.

Do-raku könnte man übersetzen mit "die Freude am Weg" oder "spielen auf dem Weg". Dieser alte japanische Ausdruck erinnert daran, was allen Kampfkünsten gemeinsam ist: ganz einfach die Freude am Leben. Für uns bedeutet dies, dass wir mit so viel Liebhaberei bei der Sache sein wollen, dass wir nicht riskieren, uns zu ernst zu nehmen und uns Scheuklappen aufzusetzen. Einfach Freude haben am gemeinsamen üben ohne besitzergreifenden und hinderlichen Endzweck. Es ist ein Glück, zusammen ein Stück Weges gehen zu dürfen. Immer wieder spüren wir dieses do-raku in unsren Dojos, wo wir miteinander verbunden sind durch die Anstrengung beim Üben, durch das Vertrauen und die gegenseitige Achtung.

Logo des Doraku-Dojo Verbandes
Das Doraku-Dojo Abzeichen

Diese beim gemeinsamen Üben gemachten Erfahrungen sind jedoch umsonst, wenn sie sich nicht zunehmend auf den Alltag auswirken. Ohne der Allgegenwärtigkeit des Geübten, der Übertragbarkeit und Suche, in Allem weiter zu üben, bleibt der Dojobesuch ein Ausstieg aus dem Alltag - nicht mehr und nicht weniger. Gerade im behutsamen und achtsamen Umgang mit den Dingen des Alltags und der ausschließlichen Konzentration auf den Augenblick wird der im Dojo beschrittene Weg zur eigenen Mitte fortgesetzt. In diesem Sinn muss das gemeinsame Üben als stärkende Begleitung auf dem persönlichen Weg verstanden werden, als roter Faden und Halt durch lange Jahre des Lebens.

Der Sinn der Gürtelprüfungen liegt in der überschaubaren Gliederung des technischen Fortschritts vom Anfänger bis zum Meister. Als traditionelles Dojo lehnen wir äußere Leistungsorientierung ab; insoweit sind Gürtelprüfungen nicht als Leistungsprüfungen zu verstehen oder gar mit schulischen oder beruflichen Leistungstests zu vergleichen. Das Prüfungsergebnis gibt lediglich einen Hinweis auf die Ernsthaftigkeit und Beständigkeit des Übens sowie auf das dabei erreichte, technische Können. Die Graduierungen erleichtern dem Übungsleiter die individuelle Förderung der einzelnen Schüler.

 

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